Round Dance ist - vereinfacht beschrieben - Standard- und Lateintanz nach Ansage im Kreis. Die Figuren sind zum größten Teil die gleichen, die auch in Tanzschulen oder Clubs nach den Vorgaben des Deutschen Tanzsportverbandes gelehrt werden. Zu den Klängen von Walzer, Foxtrott, Rumba, Jive usw. sagt der "Cuer" (Figurenansager) die zu tanzenden Figuren samt Richtungswechsel an (dem Takt angepasst, d. h. immer einen Takt voraus). Die Tänzer führen diese Figuren im Takt der Musik aus. Im Idealfall bietet sich dem Zuschauer der Anblick eines Formationstanzes, bei dem alle Tänzer im Saal diese "Formation" bilden. Im Gegensatz zum Formationstanz ist die Choreographie jedoch nicht einstudiert; der Eindruck der Formation entsteht, weil die Tänzer gleichzeitig die vom "Cuer" angesagten Figuren und Richtungswechsel im Takt der Musik ausführen.